Zum Weltwassertag

Zum internationalen Tag des Wassers möchte ich auf das Thema Spreeverockerung und Berliner Trinkwasserqualität hinweisen.

Während weltweit etwa eine Milliarde Menschen keinen Zugang zu sicherem Trinkwasser haben, ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, mit qualitativ gutem Wasser versorgt zu sein. Damit das so bleibt, müssen wir uns auch in Berlin dafür stark machen, dass unsere Spree nicht durch ausgeschwemmte Stoffe des Tagebau in der Lausitz verdreckt wird. Der Wasserverlauf kümmert sich nicht um von Menschen gezogene Grenzen. Deshalb ist eine länderübergreifende Zusammenarbeit für gute Wasserqualität wichtig. Der Fall der Spreeverockerung durch den Braunkohleabbau zeigt aber auch etwas anderes: Eine falsche Energiepolitik, die statt erneuerbare Energie zu fördern auf fossile Brennstoffe setzt, belastet Mensch und Umwelt auch noch hunderte Kilometer von den Abbaustätten. Diese umweltpolitischen Folgekosten müssen von den Verursachern getragen werden.

Hintergrund: Seit 1993 wird jährlich der Weltwassertag am 22. März begangen. Jedes Jahr steht er unter einem anderen Thema, 2013 unter dem Motto „Zusammenarbeit“. Auf der UN-Weltkonferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro wurde der Weltwassertag beschlossen. Die UN-Generalversammlung hat den Weltwassertag in einer Resolution vom 22. Dezember 1992 (A/RES/47/193) ausgerufen.
Mehr Informationen zum Weltwassertag auf der Seite der UNESCO.

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