Wie wird in Berlin zukünftig Glas gesammelt

Noch immer warten die BürgerInnen in den Bezirken Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick darauf, dass die Glastonnen in die Hinterhöfe zurückkehren. Um abzuklären, wann die Tonnen in die Hinterhöfe zurückkehren und ob auch in anderen Bezirken geplant ist, die Glastonnen abzuziehen, habe ich beim Senat Fragen eingereicht.

In den Bezirken Steglitz-Zehlendorf, Charlottenburg-Wilmersdorf und Spandau laufen 2016 die Verträge zur Glaserfassung aus. Hierzu wird es zwischen dem Dualen System und dem Senat Abstimmungsverhandlungen geben, die im ersten Quartal 2016 starten sollen. In dem Vertragsgebiet BE 102 in Mitte, Pankow und Reinickendorf laufen die Verträge noch bis 2017. Positive Nachrichten gibt es für FFriedrichshain-Kreuzberg, Tempelhof-Schöneberg und Neukölln – in der neuen Vertragsperiode von 2016 – 2018 wird an der haushaltsnahen Sammelsystematik festgehalten.
Es bleibt also primär das große Ärgernis in Lichtenberg, Trepwot-Köpenick und Marzahn-Hellersdorf, wo die Hinterhoftonnen Anfang 2014 abgezogen wurden. Auch hier laufen die Verträge 2016 aus. Der Senat gibt an, dass er bei den Betreibern der Sammlung mehrfach darauf gedrängt hat die Hinterhoftonnen wieder bereitzustellen – wie wir alle wissen, ohne Erfolg. Hierzu der Senat: „Die Einflussmöglichkeiten von Politik und Verwaltung auf die durch Bundesrecht privatwirtschaftlich organisierte Altglassammlung sind jedoch unverändert eng begrenzt.“ Für den laufenden Vertrag ist dies sicherlich richtig, der Senat muss aber bei den anstehenden Abstimmungsverhandlungen mit dem Dualen System für die neue Vertragsperiode darauf pochen, dass die Hinterhoftonnen wieder aufgestellt werden.

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