Was wählen? Greenpeace-Umweltkompass hilft dabei!

Gerade in ökologischen Grundsatzfragen wie Energieversorgung, Flächenverbrauch, konsequente Luftreinhaltung… sieht man ganz konkret, wo GRÜN den Unterschied macht. So ist es nicht verwunderlich, dass nach 8 Jahren SCHWARZ-GELB-ROTER Regierungsbeteiligung, die Umweltpolitik ein stiefkindartiges Dasein fristet. Als Umweltpolitikerin freue ich mich umso mehr über die wichtige Beteiligung und Interessenvertretung der Umweltverbände kurz vor der Bundestagswahl. Dazu hat Greenpeace ihren Umwelt-Kompass herausgegeben.

Die Non-Profit-Organisation stellt in ihrem Umwelt-Kompass Ansprüche an die neue Bundesregierung auf und formuliert Forderungen für die Bereiche ökologisches Wirtschaften, Energiewende und Natur- und Artenschutz. All dies unter dem Leitbild der ökologischen Nachhaltigkeit. Besonders wichtig finde ich die Forderungen nach einem sozial-ökologischen Beschaffungswesen, einer wahren Energie- statt Stromwende und dem Abbau schädlicher Subventionen und Vergünstigungen u.a. im Agrarsektor.

Richtig und jederzeit aktuell ist die Forderung nach einer zukunftsgerichteten klima- und menschenfreundlichen Verkehrspolitik. Auch wir setzen hier in Berlin vor dem Hintergrund der Lärmbelästigung z.B. in der Leipziger Straße in Berlin Mitte, der Stickstoffdioxid-Emissionen und des enormen CO2-Ausstoßes im motorisierten Individualverkehr einen forcierten Ausbau des ÖPNV. Dazu gehören insbesondere die S-Bahnen und intelligente Kombinationen verschiedener Verkehrsangebote. Die Grüne Fraktion in Berlin hat, ganz frisch auf unserer Sommerklausur beschlossen, gute Konzepte für nachhaltige Mobilitätsalternativen. Durch eine Mobilitätskarte wollen wir z.B. kombinierte Mobilität in der Stadt Berlin anbieten, damit alle Menschen ihre Strecken klimafreundlich, schnell und günstig hinterlegen können.

Weiterhin setzen sich die Grünen genau wie Greenpeace für das Primat der Politik ein, wenn es um die Ausgestaltung der Energiewende geht. Das Bundesumweltministerium muss die Federführung in der Energiewende erhalten, sodass umweltschädliche und klimafeindliche Subventionen im Strommarkt abgebaut werden. Dazu gehören die Abschaffung der Ausnahmen der Umlagebefreiung im EEG, die zugunsten der Unternehmen und zulasten der VerbraucherInnen gehen. Denn Energiepreise bleiben nur durch eine faire Verteilung der Kosten bezahlbar.

Mein Fazit (wen wundert’s 😉 ): Für eine ambitionierte Umwelt-, Energie-, Klima- und Verkehrspolitik findet Greenpeace politische Unterstützung bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, schließlich setzen wir uns in unserem Wahlprogramm für eine intakte Umwelt und gesundes Leben ein. Kann man auch alles hier in unserem Programm nachlesen.

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