Verpackungsmüll in Euros umgerechnet

Welche Firmen kümmern sich in Berlin darum, dass Verpackungen getrennt gesammelt und stofflich weiter verarbeitet werden? 176.000 t Papier und 79.000 t Leichtverpackungen machen … wie viele Euros? Wie viel davon steht dem Land Berlin zu? Und was passiert mit dem Geld?

Gesetzlich geregelt ist, dass Verbraucherinnen und Verbraucher Verpackungen entweder zurück gegeben können oder die Hersteller sich an einem System zur Abfallentsorgung und Wiederverwertung beteiligen. Das prominenteste Beispiel eines solchen Systems ist der Grüne Punkt. Die Duale System Deutschland GmbH ist verantwortlich, das getrennte Sammeln, Sortieren und Wiederverwerten von Abfall deutschlandweit zu koordinieren, während dies praktisch in Berlin Unternehmen wie die BSR und Alba übernehmen. Finanziert wird dies übrigens über Lizenzen, die Hersteller und Konsumierende bezahlen. Grundgedanke war es 1990, die Kosten den VerursacherInnen zu verteilen, also unter jenen, die produzieren und denen, die die Produkte einkaufen.

Aber dieses Modell macht Leistungen, die unsere Umwelt, unser Leben und das globale Klima betreffen, zart intransparent. Um etwas Einblick zu erhalten, habe ich den Senat gefragt, welche Systembetreiber hier in Berlin aktiv sind, wohin die Gelder fließen und wie viel Verpackungsmüll sich dahinter verbirgt. Hier ist die Antwort.

Image by Silke Gebel, MdA (CC BY-NC-ND 2.0)

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