Themen

Für eine Stadt für alle müssen wir an vielen Drehknöpfen schrauben. Jedes Handeln hat Auswirkungen auf unsere Umwelt. Gute Umweltpolitik ist die Frage von Gerechtigkeit und Lebensqualität für alle Berlinerinnen und Berliner.

A B F A L L

In der Natur kommen keine Abfälle vor. Alles ist im Kreislauf. Diesen Grundgedanken möchte ich auf Berlins Abfallprodukte anwenden. Mich täglich begleitende Fragen sind dabei: Wie viel Energie steckt eigentlich in dem, was täglich im Restmüll landet, wenn man es anders trennen würde? Aber auch: Wie kann das Handy wieder in seine Einzelteile zerlegt werden? Denn: Rohstoffe sind endlich, statt immer neue abzubauen, müssen wir einer längeren Nutzung Vorrang geben. In Berlin gibt es eine starke Abfallwirtschaft. Dies ist die beste Voraussetzung, um solch eine funktionierende Kreislaufwirtschaft voranzutreiben.

A L T L A S T E N

In Berlin finden sich historisch bedingt viele Altlasten. Zum einen sind dies verseuchte Böden und Gewässer, zum anderen Betriebe in unmittelbarer Nähe zur Bevölkerung, die mit gefährlichen Stoffen umgehen. Diese Überbleibsel vergangener Zeiten anzugehen ist teuer und umständlich. Langfristig bleibt uns in dem dichtbesiedelten Gebiet keine andere Wahl. Sei es der Rummelsburger See mit seinem Badeverbot, die dioxinbelasteten Aale aus der Unterhavel oder die gefährlichen SEVESO neben Kitas und Schulen – wir haben jeden Tag mit Altlasten zu tun. Gleichzeitig kommen wie bei den illegal entsorgten Böden beim Tierpark immer neue, belastete Gegenden dazu. Ich setze mich dafür ein, bestehende Altlasten abzubauen und zu verhindern, dass für zukünftige Generationen neue hinzukommen.

B O D E N

Er liegt zu unseren Füßen und wird allzuoft als selbstverständlich genommen. Dabei hat ein gesunder Untergrund vielfältige Funktionen, von der Wasserdurchlässigkeit und -speicherfähigkeit bis hin zum Lebensraum für Organismen. Der Berliner Boden hat eine lange industrielle Geschichte hinter sich. Aus dieser Zeit resultieren viele Altlasten, die heute noch Probleme wie Grundwasserverunreinigungen nach sich ziehen.

E N E R G I E & K L I M A

Eine der wichtigsten aufgaben, die wir umweltpolitisch zu klären haben, ist die zukünftige Energieversorgung der Welt. Und da sich immer mehr Menschen in Städten aufhalten, kommt hier Metropolen wie Berlin eine wichtige Rolle zu. Fossile Energieträger sind endlich, belasten die Umwelt, schaden dem Klima. Die Zukunft gehört den Erneuerbaren, hier befindet sich eine endlose Ressource direkt über unseren Köpfen. Ich bin Mitglied der Enquete-Kommission für Neue Energie Berlin. Hier arbeiten wir an den zentralen Fragen für die zukünftige Energieversorgung Berlins.

L Ä R M

Ständiger Lärm geht auf die Nerven. Und zwar wortwörtlich. Wer dauernder Lautstärke ausgesetzt ist, hat darunter körperlich und psychisch zu leiden. Auch wenn man irgendwann wegschaltet und den Krach ausblendet. Deshalb setzen wir uns für ein Berlin ein, in dem man auch mal seine Ruhe hat. Dafür brauchen wir vor allem andere Verkehrskonzepte, denn Verkehr ist Lärmfaktor Nummer 1.

L U F T

Saubere Luft ist Kern eines lebenswertes Berlin. Auch wenn die Berliner Luft sich durch Einführung der Umweltzone massiv verbessert hat, auch heute atmen wir zu viel Feinstaub und Stickoxide ein. Hauptverursacher ist dabei der Verkehr, aber auch Baumaschinen, Schiffe oder Öfen verpesten die Luft. Diese schlechte Luft ist verantwortlich für Lungenkrebs, Atemwegserkrankungen und Allergien. Neuste Studien haben gezeigt, dass pro Jahr 3000 Berlinerinnen und Berliner vorzeitig aufgrund von Luftverschmutzung sterben. Ich setze mich dafür ein, dass wir in unserer Stadt gefahrlos durchatmen können.

W A S S E R

Berlin ist das Venedig des Nordens. Mit Havel, Spree, Wuhle, Panke und den zahlreiche Seen, ist das Wasser ein prägender Teil unserer Stadt. Leider ist die Wasserqualität nicht so gut, wie sie sein könnte und sollte. Denn immer wenn es regnet, läuft die Kanalisation in die Spree. In der Havel schlummern ein bis zwei Meter dicke Schadstoffschichten. Und auch das Regenwasser, was über die betonierten Flächen läuft, ist nie wieder so sauber wie es vom Himmel tropft. Es gibt noch viel zu tun, um sauberes Wasser in Berlin zu haben. Dafür setze ich mich ein.

E U R O P A

Die Idee von einem vereinten, friedlichen Europa fasziniert mich. Bei den Jungen Europäischen Föderalisten habe ich mich lange für den “Europäischen Traum” eingesetzt. Damit es keinen Roll-Back in die Kleinstaaterei des 19. und 20. Jahrhunderts gibt, sind wir alle gefragt. Für mich ist Europa mehr als eine weitere Politikebene. Es gibt aber noch viel zu tun: Undurchsichtige Personalentscheidungen, rückständige Energiepolitik oder überhöhte Agrarsubventionen.

B L O G

Neben Umweltpolitik beschäftigen mich noch viele andere Themen. Sei es das neue Café in meinem Kiez, Gedanken zum Datenschutz oder mein Ärger über die mangelhafte Hebammenversorgung, hier blogge ich zu allem, was durch meinen Kopf geht. Früher habe ich extra einen Blog dazu gehabt, heute komme ich nicht mehr nach, genug „Blog-Futter“ zu produzieren. Viel Spaß beim Stöben, freue mich über Kommentare.