Stickoxidbelastung in Berlin

Stickoxide schädigen die Atemwege des Menschen und das Lungenfunktionswachstum von Kindern und das schon unter dem von der EU festgelegten Grenzwert von durschnittlich 40 Mikrogramm pro Kubikmeter im Jahr. Stickoxide erhöhen die Sterblichkeit, vor allem bei Männern, und sind mitverantwortlich für sauren Regen, Ozonbildung und die Klimaerwärmung. In Berlin werden diese Grenzwerte überschritten und ich habe den Senat gefragt, was er tun will, um die Berlinerinnen und Berliner vor Gesundheitsschäden und das Land vor Strafzahlungen zu schützen.

Brüssel hat vor geraumer Zeit den Grenzwert auf 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft festgelegt, gültig seit dem 1. Januar 2010. 56 deutsche Städte und Gebiete – unter anderem auch Berlin – haben bei der EU-Kommission eine Fristverlängerung angefragt. Die Kommission hat in ihrem Beschluss vom 20. Februar 2013 allerdings Einwände erhoben gegen die Fristverlängerung für Stickstoffdioxid-Grenzwerte in Berlin.

Mittlerweile schreiben wir das Jahr 2014 und die Grenzwerte werden nach wie vor nicht eingehalten. Spannend ist, dass der Berliner Senat davon ausgeht, dass die Grenzwerte in Berlin erst 2020 „annähernd“ eingehalten werden.

Das ist zu spät, finde ich und habe nachgehakt. Hier die Antwort des Senates auf meine Anfrage.

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