Schlechte Noten für die Wasserqualität im Rummelsburger See

Über meine Initiative das Baden im Rummelsburger See zu ermöglichen, habe ich bereits berichtet. Hier findet ihr auch nochmal den Antrag, der mit großer Mehrheit auf dem Parteitag am 11.10.2014 beschlossen wurde. Zum Thema habe ich weiterhin zwei schriftliche Anfrage an den Senat gerichtet. Meine Fragen und die Antworten des Senates bezüglich der Möglichkeit in Zukunft im See baden zu können, findet ihr hier.

Über meine Initiative das Baden im Rummelsburger See zu ermöglichen, habe ich bereits berichtet. Den entsprechenden Antrag, der mit großer Mehrheit auf dem Parteitag am 11.10.2014 beschlossen wurde, findet ihr hier. Zum Thema habe ich weiterhin eine schriftliche Anfrage an den Senat gerichtet. Die Fragen und Antworten bezüglich des Planungsstandes beim Ruschegraben, könnt ihr hier nachlesen.

Der Rummelsburger See ist bisher eine eher trübe Brühe – der Senat gibt unumwunden zu, dass das Gewässer ein unbefriedigendes ökologisches Potential aufweist, die wirbellose Fauna in der Seemitte bekommt die Note 5, das Seeufer ist abschnittsweise besser, kommt aber auch nur auf die Note 3 bis 4 und bei den Fischen fehlen die heimischen Arten: Note 4. Grund für diese Noten sind der Eintrag von Schad- und Nährstoffen, wobei sich vergangener Schadstoffeintrag negativ auf das Sediment ausgewirkt hat. Aktuelle Problemfälle sind der Nährstoffeintrag durch etwa den Grenzgraben und den Ruschegraben. Die Nährstoffe führen dazu, dass sich Algen bilden, die Sauerstoff verbrauchen und die Fauna im See beeinträchtigen.

Erschreckend ist, dass nichts unternommen wird, um den schlechten Zustand des Rummelsburg Sees zu verbessern. Auf meine Frage, welche Maßnahmen durchgeführt werden, um den guten ökologischen Zustand (der gute ökologische Zustand eines Gewässers bemisst sich an verschiedenen Grenzwerte und muss laut Wasserrahmenrichtlinie bis 2015 hergestellt werden) des Gewässers herzustellen, antwortet der Senat: „Nach Abschluss der Teilsanierungsmaßnahmen in 2001 wurden im See keine weiteren Maßnahmen ergriffen. Eine Ausnahme bilden Ufersicherungsmaßnahmen im nordwestlichen Bereich.“ Seit über 10 Jahren ist also nichts passiert! So geht es nicht weiter, der Senat muss handeln: die Schad- und Nährstoffeinträge müssen verringert, die Flora und Fauna verbessert werden.

Image by Katharina-Franziska Kremkau / Silke Gebel, MdA; CC BY 4.0

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