Rote Karte der NPD gezeigt

Juni hat die NPD zu einer Kundgebung aufgerufen. Gekommen sind 25 Nazis und rund 300 GegendemonstrantInnen. Wir hatten als Grüne auch zum Spazieren gegen Nazis angeregt. Und waren eine kleine Gruppe, die zum Teil bis zum Ende blieb und sich lautstark bemerkbar machte und NPD-Kundgebung erschwerte. Die Aktion hat zweierlei gezeigt: Es gibt ein gutes antifaschistisches, friedliches Mobilisierungspotential in dieser Stadt. Zeit für breite Bündnispolitik mit Kirchen, Verbänden und Gewerkschaften wird allerdings unmöglich gemacht. Bekannt wurde der ungefähre Ort nämlich erst ein, zwei Tage vorher. Der genaue Versammlungstreffpunkt wurde von der Polizei erst sehr spät genannt.  So eine Verschleierungstaktik verhindert meiner Meinung nach den Protest gegen Faschismus und Geschichtsverdrehung in die Mitte der Gesellschaft zu tragen und zu verankern.

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