Reform des ÖPNV notwendig!

Am 8. September gibt es einen bundesweiten Aktionstag der GRÜNEN JUGEND zum kostenlosen ÖPNV auf Initiative der GRÜNEN JUGEND Niedersachsen. Hintergrund ist eine zunehmende Verschlechterung des öffentlichen Nahverkehrs in den meisten Städten, die mit einer Verteuerung einhergeht. Angesichts einer CO2bedingten Temperaturerhöhung unverständlich.

Foto: flickr mackz

Koblenz zum Beispiel ist eine fahrradunfreundliche Stadt mit mehreren Höhen und Fahrradwegen mit der Note ungenügend sofern sie denn existieren. Und nun zeichnet sich seit einigen Jahren ab, dass hier der ÖPNV zum Teil eingestellt wird, die Preise erhöht werden und beim Fahrpersonal massiv eingespart wird. Eine zukunftsgerichtete Verkehrspolitik sieht anders aus. Die GRÜNE JUGEND schlägt einen kostenlosen ÖPNV, der mit einer größtenteils autofreien Stadt einhergeht. Auf dem letzten Bundeskongress in Halle wurde hierzu ein umfassendes Konzept verabschiedet:

Die Regionalisierungsmittel vom Bund müssen vollständig und zielgerichtet in den ÖPNV fließen. Auf kommunaler Ebene müssen Konzepte entwickelt werden, um beispielsweise mit einer „Monatskarte für Alle“ den ÖPNV für alle kostenlos zu gestalten. Bis dieses Ziel nicht erreicht ist, hält die GRÜNE JUGEND Schwarzfahren für eine legitimierte und gewünschte Form des Widerstandes. Weiterhin werden wir uns für eine umfangreiche Einrichtung von Radfahrstreifen, Fahrradwegen und hindernisfreie Fahrradstraßen einsetzen. Um die Attraktivität von CO2-armen Fortbewegungsmethoden zu steigern, müssen sie durch integrierte Konzepte eine größere Vernetzung mit den herkömmlichen Mobilitätsträgern (Auto, Bus, Bahn) erfahren.

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