Recycling verbessern

Recycling lebt davon, dass sauber getrennt wird. Nur wenn lediglich Papier – getackert oder nicht -, Pappe, Zeitungen, Zeitschriften, Magazine, Kataloge, Werbeprospekte, Briefumschläge mit und ohne Sichtfenster, Verpackungen aus Pappe, Karton, Papiertüten, Packpapier, Hefte und Bücher ohne Kunststoffeinband in der Blauen Papiertonne landen, kann daraus Recyclingpapier entstehen. Die Papiermengen, die Berliner und Berlinerinnen jedes Jahr entsorgen, erhalten so eine Fläche so groß wie der Grunewald. So weit, so gut. Doch wenig ist perfekt. Und ich wollte vom Berliner Senat wissen, wo Potenzial zur Verbesserung versteckt ist.

Firmen, die in Berlin das getrennte Sammeln, Entsorgen und Wiederverwerten von Abfall koordinieren, müssen die Mengen von Müll, die sie jährlich behandeln, erfassen und melden. Für Berlin macht das 66.000 Tonnen Glas, 176.000 Tonnen Papier und 79.000 Tonnen Verpackungen aus der Wertstofftonne.

Ich wollte wissen, woher kommen die Fehlwürfe? Und wo versteckt sich das Potenzial zum stärkeren Recycling. Auf meine schriftliche Anfrage bekam ich allerdings die Antwort: „Dem Senat liegen keine länderbezogene Angaben über Verwertungsmengen und -wege für in Berlin erfasste Verkaufsverpackungen vor.“ Fragt sich nur, wie der Berliner Senat die eigens im Abfallwirtschaftskonzept von 2011 gesteckten Ziele der Müllvermeidung und der höheren Recyclingquote umsetzen. Doch hier die komplette Antwort.

Image by Silke Gebel, MdA (CC BY-NC-ND 2.0)

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