Petition für einen Green New Deal

Der Green New Deal wird das Thema am Kongresswochenende der europäischen grünen Partei sein.  Seit letzter Woche schon  gibt es den Aufruf eine Petition für den Green New Deal zu unterzeichnen.

Doch was heißt eigentlich dieser Green New Deal? Und wie genau kann man das außerhalb der englischsprachigen Welt – also in Kontinentaleuropa – vermitteln? Ein Versuch ist WUMS (Wirtschaft und Umwelt, Menschlich und Sozial) in der deutschen Kampagne zu den Europawahlen wie die badische Zeitung Anfang März titelte. Ein anderer der groene Big Bang bei den belgischen (Verzeihung den Flämischen) Grünen.

Beidem gemeinsam ist die „durchschlagende Intention“. Der große Knall, mit dem nun der grüne Weg aus der Krise eingeläutet wird. Die Forderung von ökologischer und sozialer Schranken und damit der Kreation einer ökoszialen Marktwirtschaft sind in der Tat radikale Systemumwälzungen.  Dafür braucht es Partner und Partnerinnen in der gesamten Gesellschaft. Jan Seifert kritisiert unter anderem, dass diese durch eine offensichtliche Parteikampagne nicht erreicht werden können:

Stimmt schon irgendwie. Kann man ja leicht ändern. http://www.greennewdeal.eu/ ist noch frei. Und Kampagnenpartner wären nicht schlecht. Ist auf der anderen Seite auch schwierig in Wahlkampfzeiten und warum sollte nicht auch eine Partei Anstoß einer Bewegung sein.

Es geht ja auch nicht um 5 Millionen neuen Jobs. Das unterscheidet uns von anderen Parteien. Es geht um den Weg, der zu den 5 Millionen neuen Jobs führt. Und der ist, wie ich oben schon bemerkte durchaus radikal und es wert eine Petition zu unterzeichnen.

Das stimmt. Der Counter fehlt definitiv… Und die Sichtbarkeit der Personen oder zumindest der Länder aus denen sie kommen fehlt. Die Motivation etwas zu unterschreiben steigt ja, indem ich weiß, dass meine Stimme zählt und ich das auch noch visualisiert bekommen.

Ja!!!! Ich möchte auch ein Promotionsbanner haben!

Sicherlich, ist die Onlinepräsenz noch nicht ausgereift. Aber das hindert ja potentielle Partner und Partnerinnen nicht, diese Petition zu unterzeichnen. Denn die wird ja doch eher per Mail, Blog, Twitter promotet. An dieser Stelle der Aufruf das zu tun!

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