Neues zum Thema Glassammlung

Bereits seit einem halben Jahr sind die Hinterhoftonnen zur Glassammlung aus den Bezirken Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Treptow-Köpenick sowie in Charlottenburg-Wilmersdorf, Steglitz-Zehlendorf und Spandau verschwunden und weiterhin ist völlig offen, wann die Tonnen zurückkehren.

Spannend ist, dass in den Gebieten Reinickendorf, Mitte und Pankow, in denen der Auftrag zur Glassammlung als nächstes ausgeschrieben werden soll, angeblich keine Änderungen zum aktuellen Sammelsystem zu erwarten sind. Dies berichtet zumindest das Duale System Deutschland, welches mit der Ausschreibung der Erfassungsleistung für Altglas befasst ist (auch nachzulesen in der Mitteilung des Senates). Allerdings sind dies wohl zunächst erste Zusagen, schriftlich ist noch nichts festgelegt worden. Die Verhandlungen laufen. 

Wir versuchen die Thematik sobald wie mögliche auf die Tagesordnung im Umweltausschuss zu setzen. Bei dieser Gelegenheit muss auch geklärt werden, wieso bei dem anzufertigenden Gutachten nicht die Frage untersucht wird, wie sich eine bessere Informationspolitik auf die Glasqualität auswirkt. Dieser Umstand zeigt, dass es dem Dualen System nicht ernst ist mit einer verbesserten Glasqualität, sondern es ein vorgeschobenes Argument ist, welches den Weg für Personalkürzung durch die Umstellung auf Containersammlung ebnen soll. Denn für die Abholung der Glascontainer wird ein Mitarbeiter benötigt, im Gegensatz zu jeweils drei MitarbeiterInnen, die im Auto zu den Höfen fahren, um am Haus die Tonnen (noch dazu in einem engeren Rhythmus als die Glascontainer) abzuholen. Dazu habe ich eine schriftliche Anfrage eingereicht.

Neben dem Gutachten wird es wahrscheinlich Ende Juni ein Gespräch mit Cyclos, dem Gutachterunternehmen, das die Umstellung in Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Treptow-Köpenick begleitet, geben. Sehr wahrscheinlich wird auch das Duale System Deutschland an diesem Gespräch teilnehmen. Für Hinweise, die ich in dieses Gespräch mitnehmen soll, bin ich sehr dankbar.

Image by Thomas Kohler (CC BY-SA 2.0)

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