Mit Spaß und Politik beim Umweltfest

Der erste Sonntag im Juni, wie jedes Jahr sind mehrere tausend FahradfahrerInnen unterwegs. Mittendrin dabei: Bündnis 90/Die Grünen – aus Kreisverbänden, dem Landesverband, der Fraktion im Abgeordnetenhaus und aus dem Bundestag. Dieses Mal spielte auch das Wetter mit, strahlender Sonnenschein begleitete die Radlerinnen und die StandbetreuerInnen.

Das Umweltfest findet wie in den Jahren zuvor auf der Straße des 17. Juni statt. Hier kommen die TeilnehmerInnen der Sternfahrt an, solange noch ein durchkommen ist, schlendern TouristInnen, Neugierige und Immwe-Wieder-Kommende an den Markständen vorbei. Das Besondere an dem Fest ist, dass es eine abfallarme Großveranstaltung ist. Statt den 20.000 tonnen großen Müllberg, der jedes Jahr nur durch Straßenfeste entsteht, anzuhäufen, wird darauf geachtet, dass kein unnützer Müll entsteht. Den Kaffee gibt es im Mehrwegbecher, die Wurst im Brötchen (dem praktischen Teller zum Aufessen). Wir haben unseren Stand nach den Kriterien der Grünen Liga, die auch den Biomarkt am Kollwitzplatz abfallarm durchführen und die einer der Hauptveranstalter des Umweltfest sind, genaustens gescannt. Die Popcorn-Maschine ist zum Beispiel rausgeflogen – denn wie kann man das Popcorn rausgeben, wenn nicht in Papiertüten, die danach in der Gegend landen.

Dafür gibt es auch so viele Attraktionen an unserem Stand. An einer Ausstellung der AG Energiewende des Kreisverband Mitte kann man sich über Gebäudeeffizienz und 100 % Erneuerbare informieren. Ein Kinderquiz lädt Jung und Alt zum Verweilen und Rätseln ein und belohnt mit kleinen Preisen. Am Ende verlassen wir das Fest mit viel weniger Gepäck, viele Informationsmaterialien wurden verteilt, vor allem die Themen Lärmschutz an Tegel und BER sowie Sauberes Wasser und Badeseen sind Dauerbrenner.

Es hat wieder Spaß gemacht beim Umweltfest dabei zu sein. Viele grüne HelferInnen aus Fraktion, Partei und BVVen haben kräftig mitangepackt, um alles zu ermöglichen. Nächstes Jahr auf ein Neues! Hoffentlich gibt es dann noch keinen Spallek-Zaun um den Tiergarten, denn wie immer wieder am Stand betont wurde, verstehen kann das keineR, warum ein überteuerter, einbetonnierter G-8-Zaun die Sicherheit erhöhen würde.

Image by Silke Gebel MdA und Heike Kähler (CC BY 2.0)

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