Massentierhaltung mit Lichtblicklabel

Eben habe ich bei SPUNK-Redakteurin Judith im Blog ungeheuerliches gefunden: Die Firma Lichtblick bietet nun Strom aus Biogas an, was zunächst nicht verwerflich ist. Allerdings entsteht neben der Biogasanlage eine Schweinemastanlage. Massentierhaltung mit Lichtblicklaber sozusagen. Judiths Worte sind treffend und stilistisch so schön, dass ich es zitieren muss:

Bleibt mir nur Schweinerei zu sagen. Ausgerechnet Lichtblick, bekannterweise einer der führenden ökologischen Stromanbieter in Deutschland, fördert die Massentierhaltung. Der moralische Anspruch scheint nach dem Konsens nicht auf Atomenergie und Kohlekraftwerke zu setzen, aufzuhören. Zwar wird durch die Biogasanlage die Flüssiggülle nicht mehr in die umliegenden Flüsse und Böden geleitet, was bleiben sind jedoch gequälte Schweine, anfallende Methangase, Genmaisanbau, Pestizideinsätze und Soja aus Südamerika.

Tja, was nun, wenn selbst führende ökologische Stromanbieter von ganzheitlichen Ansätzen nichts halten. Das wäre ja so, wie wenn Bayer homöopathische Mittel herstellt. Feigenblatt Alternative Lebensformen. Unglaublich und empörend. Hier sollten die KonsumentInnen mal Sturm laufen und nicht wie bei Ford und schwulesbischer Werbung!

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