Kontaminierter Boden im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde

Noch-Tierparkchef Blaszkiewitz hinterlässt der Stadt ein giftiges und teures Erbe: Ein gewaltiger Schuttberg, der laut Antwort des Senats auf unsere schriftliche Anfrage, kontaminiert ist mit Quecksilber, Zink, Blei und Kupfer.
Klar muss sein, dass Tiergehege nicht mit Boden, der mit Schwermetallen belastet ist, gebaut werden.

Wie kam es dazu?
Im letzten Sommer tauchten Fotos und Informationen auf, auf denen erkennbar war, dass neuer Bauschutt auf dem Trümmerberg aus dem zweiten Weltkrieg, der sich im hinteren nicht-öffentlichen Bereich befindet, abgeladen wurde. Als die Behörden begannen zu kontrollieren, setzte hektische Betriebsamkeit ein. Zigtausend Tonnen Bodenaushub wurden herangeschafft, unter denen die Abfälle verschwanden.
Der Zoochef begründet die gewaltigen Bauabfallberge damit, dass er die Anlagen der Huftiere aufschütten wolle. Das ist für uns Grüne unverantwortlich. Tiergehege sollten nicht mit Boden gebaut werden, der mit Schwermetallen belastet ist!

Quanto costa?
Der Senat beziffert die Kosten für die Entsorgung auf bis zu 570 000 Euro. Mit den Altlasten muss sich nun der künftige Zoochef Dr. Knierim herumschlagen, mit dem Blaskiewitz sein Handeln nicht abgesprochen hatte.
Claudia Hämmerling, tierschutzpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Berliner Abgeordnetenhaus, und ich fordern: Der Schutt und die darunter verborgenen Tierpark-Abfälle müssen nun untersucht und die gefährlichen Stoffe ordnungsgemäß entsorgt werden. Da der Noch-Zoochef diesen Schaden vorsätzlich herbeigeführt hatte, muss er in Regress genommen werden.

Hier geht es direkt zur Pressemitteilung.

Weitere Infos und Fragen unsererseits zu den 300.000 Tonnen Bauschutt gibt es hier.

Image by Unbekannt, (CC0 1.0)

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