IGA, quo vadis

Ab dem 13. April 2017 findet in Marzahn-Hellersdorf die Internationale Gartenausstellung Berlin 2017 statt. Auf Bezirksebene streiten wir Grünen erfolgreich dafür, dass diese Ausstellung dazu beiträgt, eine nachhaltige und ökologische Entwicklung des Bezirkes voranzutreiben. Die Bemühungen zeigen Früchte, auf 60 Prozent der Flächen werden die Themen Umweltbildung und Ökologie behandelt. Einen Artikel unseres Kreisverbandes Marzahn-Hellersdorf findet ihr hier. Zur Unterstützung unserer Bemühungen auf Bezirksebene habe ich beim Senat Fragen eingereicht, um auch im Hinblick auf die Wassernutzung und die Einbindung der IGA-Seilbahn in den bezirklichen ÖPNV eine möglichst gute Informationsbasis zu schaffen. Meine Fragen und die Antworten des Senates findet ihr hier.

Erfreulich ist, dass die Planungen zur IGA abgestimmt wurden mit Maßnahmen, die im Rahmen der Erreichung der Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie im Bereich der Wuhle durchgeführt werden. Auch positiv zu bewerten ist, dass eine dezentrale Regenwasserbewirtschaftung durchgeführt wird – alle Niederschlagsmengen des Geländes werden über Mulden-Rigolen-Systeme direkt vor Ort versickert. Bezüglich der IGA-Seilbahn antwortet der Senat auf die Frage, wie eine Einbindung in den ÖPNV stattfinden wird, dass „die Seilbahn als kostenloses Verkehrsmittel innerhalb der IGA [den ÖPNV] durch die unmittelbare Nähe zum U-Bahnhof ‚Neue Grottkauer Straße‘ [ergänzt].“ Nach der IGA sei die Seilbahn „[…] für jedermann zugänglich. Der Harpreis wird direkt beim Seilbahnbetreiber an den Stationen entrichtet. Eine Kooperation zwischen der Leitner AG und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg wird geprüft.“ Wir werden uns dafür einsetzen, dass es eine solche Kooperation geben wird und weiterhin dafür streiten, dass die IGA 2017 in Berlin ökologische Maßstäbe setzt.

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