Gutachten zur Verbesserung der Glassammlung in Berliner Hinterhöfen

Noch immer warten die BürgerInnen in den Bezirken Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick darauf, dass die Glastonnen in die Hinterhöfe zurückkehren.

In einem Gutachten wird derzeit untersucht, wie die Glassammlung insgesamt verbessert werden kann. Hierbei muss aus meiner Sicht vor allem untersucht werden, wie die BürgerInnen besser über Abfalltrennung und deren Sinnhaftigkeit informiert werden können. Es kann und darf nicht sein, dass über Nacht Abfalltonnen abgezogen werden, ohne dass die BürgerInnen darüber informiert werden. Hier könnt ihr meine Fragen und die Antworten des Senates nachlesen.

Als Anfang des Jahres über Nacht die Hinterhoftonnen für Glas in Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick abgezogen wurden, standen die BürgerInnen vor einem Rätsel – mit keinem Wort wurde ihnen der Abzug der Tonnen mitgeteilt. Diese mangelhafte Informationspolitik steht exemplarisch dafür, dass häufig versäumt wird die BürgerInnen über Mülltrennung und deren Sinnhaftigkeit zu informieren. Derzeit wird ein Gutachten zur Verbesserung der Glassammlung angefertigt. Es wäre im Rahmen dieses Gutachtens sinnvoll zu untersuchen, wie man Informationen zur Mülltrennung zielgerichtet verbreitet. Ich habe den Senat unter anderem gefragt, ob diese Fragestellung in dem Gutachten untersucht wird. Klare Antworten gab es leider nicht vom Senat. Es wird scheinbar untersucht, ob mit Hinweisschildern die Glastrennung verbessert werden kann. Welche anderen Möglichkeiten für zielgerichteten Informationen (Briefwurfsendungen etc.) es gibt und wie gut diese wirken, wird jedoch nicht untersucht.

Image by Thomas Kohler (CC BY-SA 2.0) 

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