Grüne in Mitte mit umweltfreundlichem Europawahlkampf

Um unsere Umwelt zu schonen und die Verkehrssicherheit für alle zu gewährleisten wird für die Europawahl 2014 nicht einfach wild in Berlin plakatiert.
Der Kreisverband Berlin-Mitte von Bündnis 90/Die Grünen macht es vor und nutzt sinnvoll Werbefläche die ohnehin schon vorhanden und verfügbar sind.

Zum diesjährigen Europawahlkampf geht der Kreisverband Berlin-Mitte von Bündnis 90/Die Grünen neue Wege. Statt der üblichen Plakate, die von den anderen Parteien an jeder zweiten Laterne gehangen werden, gibt es eine stärkere Nutzung von vorhandenen Werbeflächen und entsprechender Reduzierung der Laternenstandorte.

Zu den etwa 350 gekleisterten Papierplakaten auf Hartfaser kommen nun vier Wochen vor der Wahl Plakate auf Litfaßsäulen, an Hintergleisflächen sowie ein Regionalpaket mit 320 Standorten wie U-Bahnhöfen oder Bushaltestellen. Mona Hille, Mitglied des Kreisvorstandes, erklärt: „Für uns ist die Reduzierung von Wahlplakaten an Laternen ein Beitrag für den Umweltschutz, aber auch für die Verkehrssicherheit. Auch in diesem Jahr verdecken falsch gehangene Plakate die Sicht für Fahrradfahrer/innen und Fußgänger/innen.“

Bereits im vergangenen Jahr hatte die umweltpolitische Sprecherin der bündnisgrünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Silke Gebel, ein Papier vorgelegt, wie die Plakatflut eingedämmt werden kann. „Es ist toll, dass mein Kreisverband mit gutem Beispiel vorangeht und einen Wahlkampf im Zeichen des Umweltschutzes führt. Dies macht deutlich, dass es gute Alternativen zum wilden Plakatieren und dem über 800 Meter hohen Plakat-Müllturm gibt“, so Gebel.

Image by Silke Gebel, MdA (CC BY-NC-ND 2.0)

Teile diesen Inhalt:

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld