Großes Interesse beim 8. naturschutzpolitischen Frühstück

Mein Fraktionskollege Turgut Altug hatte heute wieder, bereits zum 8. in Folge, zum naturschutzpolitischen Frühstück eingeladen. Ich bin war das erste Mal hier in dieser Runde. Bisher hatte ich nur Gutes gehört und freute mich, dass ich nun dabei sein konnte. Einige von Ihnen und Euch kannte ich noch aus meiner Zeit als umweltpolitische Sprecherin der Fraktion und aus der Zusammenarbeit während der Koalitionsverhandlungen. Denn der Unterschied zu den Naturschutzfrühstücken in der Vergangenheit ist, dass es seit dem letzten Frühstück nun eine Regierung mit grüner Beteiligung gibt.

Wir haben ein ambitioniertes Kapitel zum Grünerhalt geschrieben, was vor allem auf die IMMERGRÜN-Kampagne zurückgeht. Denn wir wissen, dass in einer wachsenden Stadt, in der viel gebaut wird, der Erhalt der Artenvielfalt, des (inner)städtischen Grüns und der Vermeidung von Hitzeinseln, immer dringender und gleichzeitig schwieriger wird. Wir haben vereinbart, den Biotopflächenfaktor im innerstädtischen als verbindliches Planungsinstrument zu etablieren. Wir wollen ein Sondervermögen „Naturschutz und Landschaftspflege“ aufbauen, um mit den Mittel den Erhalt und Ausbau der Grünen Infrastruktur (Ankauf, Umgestaltung, Bahnflächen, etc) sicherzustellen. Das Jahrzehnt der Investitionen muss auch im Naturhaushalt deutlich werden. Und wir wollen die Begrünung von Innenhöfen, Fassaden, Baumscheiben sowie Kita- und Schulgärten vorantreiben und in alle Planungen integrieren.
Ziel unseres Frühstücks war es, gemeinsam darüber nachzudenken, was jetzt in Berlin getan werden muss, damit der Koa-Vertrag mit Leben gefüllt wird und Naturschutz nicht unter die Räder kommt sondern gestärkt wird.

Unserem naturschutzpolitischen Sprecher Turgut Altug möchte ich an dieser Stelle für sein Engagement in den vergangenen 5,5 Jahren für ein grünes Berlin danken. Auch hat es mich sehr gefreut, dass Sie heute mit uns gemeinsam diskutiert und gefrühstückt haben. Wir sind auf Sie angewiesen, auf Ihre Expertise, auf ihre kritische Stimme und hin und wieder auf ihr Lob, um zu wissen, ob wir was richtig gemacht hat. Wieder einmal mehr habe ich gemerkt wie sehr Berlinerinnen und Berliner ihr Grün lieben und schützen. Darauf müssen wir als Politik aufbauen und dies sollten wir mit Ihnen gemeinsam anpacken, damit nicht noch die letzten innerstädtischen grünen Erholungsgebiete oder tragreichen Nutzflächen aus unseren Nachbarschaften gänzlich verschwinden.


Teaser & Image by Katharina-Franziska Kremkau / Silke Gebel, MdA (CC BY 4.0)

Teile diesen Inhalt:

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld