Direkt für Mitte

Am vergangenen Wochenende hat mein grüner Kreisverband Berlin-Mitte seine Direktkandidaten und -kandidatinnen sowie seine Bezirksliste für die BVV gewählt. Ich werde für Mitte Süd, also der Wahlkreis Mitte 2, antreten. Ich will damit eine Alternative zu rot-rot darstellen! Über Anregungen, Fragen und Hinweise freue ich mich sehr. In den kommenden Monaten und Jahren werde ich versuchen im gesamten Wahlkreis Ansprechpartnerin für Bezirks- und Landesthemen zu sein.

Ich muss sagen, die Berliner Wechselstimmung ist auch in Mitte 2 zu spüren: Die Menschen an der Leipzigerstraße sind es leid, dass sich immer noch nichts an der sechsspurigen Straße geändert hat, die sich wie eine Mauer durch den Bezirk zieht. Von einer oft diskutierten Anbindung an die Tram fehlt jede Spur. Die AnwohnerInnen der Wilhelmstraße, am Hackeschen Markt oder dem Rosa-Luxemburg-Platz ertragen jeden Tag verfehlte rot-rote Tourismuspolitik: Nur auf Bettensteigerung ausgelegt wirkt sie sich besonders negativ auf unsere Kieze aus.

Das zeigt: Wer grün will, muss auch grün wählen. Wir machen in Mitte einen ziemlichen Unterschied! Ich möchte unser
Alternativangebot in den Wahlkreis tragen und mit den AnwohnerInnen diskutieren. Weder SPD noch Die Linke, die sich 2006 im Wahlkreis Mitte 2 ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten, haben es in der Vergangenheit geschafft Ruhe in den Verkehr zu bringen oder Wirtschaftspolitik mit anwohnerorientierten Konzepten im Tourismus zu verbinden. Ihnen fehlt die Glaubwürdigkeit, die wir als Grüne mitbringen, die Anliegen der Menschen anzugehen.

Für mich bedeutet ein Direktmandat mit den Menschen vor Ort zu reden, zu diskutieren und manchmal einfach nur zuzuhören. Nur so können wir gemeinsam Lösungswege erarbeiten, formulieren und abstimmen. Nur so leben wir die neue politische Kultur. Diese Aufgaben möchte ich für Mitte 2 in den kommenden Monaten und Jahren übernehmen – als Kandidatin und als Abgeordnete. Dafür bringe ich meine Erfahrungen und Kontakte aus langjähriger Verbandsarbeit sowie aus Wahlkämpfen in anderen Bundesländern, bei der GRÜNEN JUGEND und natürlich aus Berlin und unserem
Bezirk ein.

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