Die grüne Lunge der Stadt

Man sagt ja, dass man manchmal vor lauter den Bäumen den Wald nicht sieht. So kann es einem in der Stadt auch gehen, dass man vor lauter Natur die Umwelt nicht sieht. Um die Augen geöffnet zu bekommen habe ich am Samstag trotz strömenden Regens mit ein paar FreundInnen an der stadtökologischen Führung anlässlich des Tags der Stadtnatur teilgenommen.

Die Tour führte hinter der Jannowitzbrücke entlang der Spree bis zur c-base, über die Rungestraße durch die Ohmstraße bis hin zur Michaelskirche und zum Engelbecken. Interessant wieviele Pflanzen mit Migration shintergrund hier wachsen, lustig zu sehen, wo am Wegesrand Kräuter und andere Nutzpflanzen stehen. Und erschreckend und aufrüttelnd wenn man bestätigt bekommt, was Grüne schon lange sagen: Der KLimawandel ist schon da und marschiert mit großem Schritt immer weiter. Viele der Pflanzen in Berlin sind eigentlich im südländischen Klima ansässig, kurze Winter, nichtexistente Frühlinge und extreme Sommer mit wenig Regen bringen bestimmte Baum- und Strauchsorten hervor. Ein „Fiebermesser“ sozusagend. Umso wichtiger die Frischluftschneisen aka Baulücken nicht weiter zubetonieren, sondern Wege finden, die natürlich Klimaanlage weiterlaufen zu lassen!

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