Besuch des Industriegebietes Flottenstraße in Berlin-Reinickendorf

Zum Abschluss meiner Sommerbesichtigungen habe ich das Industriegebiet Flottenstraße in Reinickendorf besucht. Mit dabei waren Nicole Ludwig, Sprecherin für Wirtschaft, Haushalt und Tourismus, und dem Reinickendorfer Kreisvorsitzenden der Grünen Jörg Rödger.. In den drei besichtigten Unternehmen hatten wir zum einen die Möglichkeit uns einen Eindruck davon zu verschaffen, wie effizient in Berliner Unternehmen mit Rohstoffen umgegangen wird, des Weiteren konnten wir uns mit den Verantwortlichen darüber austauschen, welche Erwartungen die Unternehmen an die Politik haben.

Bereits seit Anfang der 80er Jahre agiert das besichtigte Familienunternehmen Bartscherer & Co. Recycling in der Abfallbranche und beschäftigt heute 160 MitarbeiterInnen. Das im Vergleich zu ALBA und der BSR eher kleine Recyclingunternehmen zeigt, dass nicht nur große Unternehmen im Bereich der Ressourcenwirtschaft bestehen können.

Auch die Alupress AG behauptet sich in einem Markt, der als sehr schwierig gelten kann – als Zulieferer für die Autoindustrie befindet sich das Unternehmen in einer fortwährenden Konkurrenz mit asiatischen und indischen Marktteilnehmern. Die Alupress AG antwortet dieser Konkurrenz mit einem Höchstmaß an Rohstoffeffizienz. Bei jedem Arbeitsschritt wird sehr genau darauf geachtet, dass kein Gramm Aluminium vergeudet wird.

Bei dem letzten besichtigten Unternehmen konnten wir einen Blick hinter die Kulissen eines Weltmarktführers werfen: die Cargill GmbH ist eines der zwei größten Unternehmen im Bereich der Produktion von Schokolade für die Lebensmittelbranche. Insgesamt arbeiten über 143.000 Mitarbeiter in 67 Ländern für Cargill. Auch in diesem Unternehmen wurde uns berichtet, dass immer mehr darauf geachtet wird, möglichst schonend mit Rohstoffen umzugehen, für die Produktionsstätte in der Flottenstraße wurden jüngst die Zulieferungswege von LKW auf Zug umgestellt. Mit dieser Umstellung können erhebliche Co2 Emissionen vermieden werden.

Image by Katharina-Franziska Kremkau / Silke Gebel, MdA (CC BY 4.0)

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