Berlin tüt was – Grüne beteiligen sich an Weltrekordversuch

Herzlichen Glückwunsch zum erreichten Sammelziel von 30.000 Plastiktüten! Wir drücken der Initiative „Berlin tüt was“ die Daumen, dass der Weltrekordversuch auf dem Tempelhofer Feld gelingt.

Die Berliner Stiftung für Naturschutz sammelt Plastiktüten von Bürgerinnen und Bürgern und tauscht diese gegen umweltfreundliche Mehrweg-Einkaufstaschen. Mit den gesammelten Plastiktüten wird am 20. September auf dem Tempelhofer Feld um 16.00 Uhr ein Weltrekordversuch gestartet (http://berlintuetwas.de): Dafür wird mit 30.000 Tüten eine 12 Kilometer lange Kette gebildet. So viele Plastiktüten gehen stündlich in Berlin über den Ladentisch. Auch grüne Abgeordnete haben für den Weltrekordversuch insgesamt 3138 Tüten gesammelt. Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern, die bei uns ihre Plastiktüten in Mehrwegtaschen getauscht haben.

Die Aktion zeigt, wie viele Plastiktüten in Berlin verwendet werden. Er zeigt aber auch die große Bereitschaft der BerlinerInnen, die ökologischen Alternativen zu suchen. Berlin braucht dringend eine Strategie zur Vermeidung der Tütenflut. Die meisten Plastiktüten landen nach wenigen Stunden im Müll. Bestenfalls werden sie recycelt, im schlechtesten Fall verbrannt. Eine Mehrwegtasche schont das Portemonnaie und die Umwelt. Über 25 Millionen Plastiktüten gehen jährlich in Berlin über die Ladentheke. Pro Stunde sind das 30.000 Einwegbeutel, was einem stündlichen Rohöleinsatz von 1500 Litern entspricht.

Das Thema wird außerdem bei einer Anhörung zu „Über 25 Millionen Plastiktüten jährlich in Berlin – Strategien zur Vermeidung der Tütenflut “ im Umweltausschusses des Berliner Abgeordnetenhauses am 01.10.2014 behandelt.

Hier geht es direkt zur Pressemitteilung.

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