Bedenkliche Feinstaubwerte – Berliner haben Recht auf saubere Luft

Mehr als 94 Prozent der zulässigen Grenzwertüberschreitungen für die Neuköllner Messstation Silbersteinstraße wurden bereits im April dieses Jahres gemessen. Und die Luftbelastung für die Anwohnerinnen und Anwohner wird in diesem Jahr noch weiter steigen. Der Senat muss seiner Ankündigungspolitik im Luftreinhalteplan endlich Taten folgen lassen und auch Baumaschinen und Schiffe mit Filtern nachrüsten. Die Menschen in unserer Stadt haben einen Recht auf saubere Luft – das sie notfalls auch einklagen können.

Die Umweltzone gilt in Berlin bislang nur für Kraftfahrzeuge. Baumaschinen und Personenschiffe sind davon ausgenommen. Dabei ist schon seit dem ersten Luftreinhalteplan 2005 bekannt: Um den gesundheitsgefährdenden Feinstaub loszuwerden, müssen auch Baumaschinen und Personenschiffe mit Dieselrußfilter ausgerüstet werden. Zudem muss der Wirtschaftsverkehr ökologischer werden.

Die mehr als 60 000 Anwohnerinnen und Anwohner an belasteten Straßen in Berlin müssen nicht nur vor Feinstaub geschützt werden, der von PKW und LKW verursacht wird. Gleiches gilt auch für Verschmutzung, die Baumaschinen oder Spree-Schiffe in die Luft pusten. Eine Dauerbelastung durch schadstoffbelastete Luft kann zu gefährlichen Entzündungen oder Wucherungen der Atemwege, Asthma, Bronchitis oder Lungenkrebs führen.

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