Ausschussfahrt Berlin-Brandenburg in die Lausitz

Fünf Ausschüsse aus Berlin und Brandenburg haben sich Mitte Juni 2015 auf den Weg in die Lausitz gemacht. Ziel war es sich ein Bild vor Ort von den Ausmaßen der Tagebaue zu machen sowie Nutzen und Risiken gemeinsam zu bewerten. Leider sind die grundsätzlichen Bewertungen nach wie vor sehr weit auseinander. In Brandenburg haben sich primär die Lausitzer Abgeordneten zu Wort gemeldet, die den Interessen der von der Bergbauindustrie abhängigen Menschen nahe stehen. Aus Berlin haben alle Abgeordneten die Trinkwassergefahr betont und darum gebeten, Grenzwerte für Sulfat einzuführen und eine Ausstiegsperspektive aufzuzeigen. Wir aktualisieren jetzt den Antrag zur Spreeverockerung und Sulfatbelastung, den wir ins Berliner Parlament eingebracht haben und werben bei den anderen Fraktionen um Stimmen, um ein interfraktionelles Zeichen nach Brandenburg zu senden. Berlin sitzt am Ende der Kette und kann sich gegen Feinstaubeinträge und Sulfatbelastungen nicht wehren. Deshalb sind hohe Standards und ein Ausstiegsszenario wichtig.

Ich habe die Brandenburger Abgeordneten in unser Wasserwerk in Friedrichshagen eingeladen, um sich vor Ort ein Bild von der Trinkwasserbelastung zu machen.

 

Unsere gemeinsame Reise fand viel Anklang in der Presse.

Dagmar Dehmer fuhr für den Tagesspiegel mit und berichtete.

Claudius Prösser von der taz war dabei und schreibt hier darüber.

Martin Kröger von neues deutschland reiste mit uns in die Lausitz, seine Eindrücke hier.

 

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